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Nachdem er als Bürgermeister von seinem Amt zurücktrat, gab Oskar Bobinski einen Abriss über die Legislaturperiode von 1998 bis 2003:


Mit dem Beschluss vom 12.10.1998 (Nr.14-01/99) wurde die Wahl der Gemeindevertretung mit sechs Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister für gültig erklärt. Die Gemeindevertretung hatte ein schweres Aufgabengebiet übernommen mit 66,40 TDM Defizit im Haushalt und 2.370,00 TDM Schulden. Sie hat die Aufgaben fair und zum Wohle der Gemeinde gemeistert.
Dazu einige Anmerkungen zu Teilerfolgen:
- Reduzierung der Rückforderungen der Förderung der Feriensiedlung und des Starßenbaus
- Festschreibung der der Durchgangsteilnehmerzahl des Pfadfinderzeltplatzes auf 800 Teilnehmer/Durchgang
- Verkäufe von Gemeindeanteilen zur Tilgung der Schulden z.B. im Birkenweg, die ehemalige Gaststätte bzw. Schule, ein Teil des Gutshauses
- Privatisierung der ehemaligen Ferienanlage Bergmann Borsig, Wernigerode, Sonderbau Potsdam, die Bungalowsiedlung Steilhang und Schafwäsche sowie die beiden Zeltplätze als Verein
Unzufriedenheit wurde geäußert über:
-die entwicklung der Finnhütten und der Schwarzbauten in der Kolonie, wo die entschlossene Durchsetzung der Beanstandungen durch die untere Baubehörde Neuruppin fehlte
- den Verkauf der gemeindeeigenen Ferienanlage, von der noch kein einziger Bungalow verkauft wurde.
Zusammen mit anderen Gemeinden klagte Großzerlang seit 1999 gegen die geplante Gemeindefusion vor dem Landesverfassungsgericht.
Diese Klage wurde jedoch inzwischen 2004 abgewiesen und Großzerlang gehört somit zur Großgemeinde Rheinsberg.
Bei den Kommunalwahlen im Herbst 2004 wurde auch ein neuer Bürgermeister für Großzerlang gewählt. Es setzte sich dabei Annegret Schwab vor Günter Kautz und Armin Majunke durch.
Auf Initiative der Kirchenältesten Annegret Schwab lud die Gemeinde Großzerlang im Juni 2004 zu einem Benefizkonzert zur Sanierung des maroden Kirchendachs ein.
Die Neuruppiner Band Basic Right Of Rock, das Frombaire Trio und die Rheinsberger Sängerin Katharina Kerstens boten ihre Künste dar und verzichteten auf ihr Honorar. Der Verkauf von selbstgebackenem Kuchen, Schmalzstullen, Gegrilltem und Getränken brachte etwa 1000 Euro ein. Mit den vorher gesammelten Spenden von Privatleuten konnte die Hälfte der notwendigen Kosten von circa 11000,00 Euro erbracht werden.



August 2004
 


Zum Dorffest am Samstag, den 21. August, hatte der Gastwirt der "Alten Linde" Armin Majunke eingeladen. Gegrilltes und Getränke sowie flotte Musik für jedermann sollten einen gemütlichen Sommerabend im Biergarten garantieren. Als Höhepunkt war dabei der Auftritt der Sumo-Ringer vorgesehen. Schrecklich jedoch die Ereignisse in  der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag, in der die Gaststätte den Flammen zum Opfer fiel. Die herbeigerufenen Feuerwehren aus der Umgebung konnten leider nicht mehr viel retten, zu spät war der Brand, vermutlich Brandstiftung, bemerkt worden. Glück im Unglück, dass niemand verletzt oder gar getötet wurde. Unterkriegen ließ sich Armin Majunke von dem furchtbaren Brand nicht- er organisierte kurzerhand ein Festzelt und das Dorffest konnte auf dem ehemaligen Buswendeplatz stattfinden.

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